Die Methode ist altbewährt. Vor über 20 Jahren von der Literaturprofessorin Jane Davis in Liverpool gegründet, kam sie 2015 nach Deutschland und 2017 zum Karlstorbahnhof in Heidelberg. Von dort aus wächst das Netzwerk. 2025 wurden hier die ersten Engagierten aus dem Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg geschult, 2026 kommen weitere hinzu. Gefördert wird die Ausbildung von der Diözesanarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung – weil Shared Reading einfach, kraftvoll, partizipativ ist. Die Methode ist wissenschaftlich erforscht und begründet. Hier und da kommt sie in psychosomatischen Kliniken zum Einsatz.
Ein wichtiges Ergebnis von Shared Reading ist: Menschen fühlen sich respektvoll behandelt. Sie denken klarer, positiver. Sie kommen zur Ruhe. Das Gefühl, festzustecken, lässt nach. Sie fassen Vertrauen – in sich, in andere, ins Leben. Fast alle sagen: „Nach Shared Reading geht es mir besser.“ Darum kommen sie wieder. Woche für Woche.