Sich austauschen, vernetzen und aktiv werden

Online-Veranstaltung 'Rechte von Menschen mit Behinderung in Gefahr'

Viele Bildschirme hinter denen sich Menschen versammelt haben. Sich gemeinsam für die Rechte von Menschen mit Behinderung und deren Angehörige stark zu machen - darum geht es an diesem Abend. 

Aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen zeigen: Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sind bedroht. Soziale Leistungen und Unterstützungsangebote werden von politischen Akteur*innen abgelehnt oder als verhandelbar angesehen. 
Stephan Langer (Leiter des Referats Inklusion – Generationen) und Catharina Müller (Bildungsreferentin Inklusion) versuchen diese komplexen Entwicklungen darzustellen. Neben rechtlichen Errungenschaften, politische Reform- bzw. Sparpläne steht die Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte 'Die AfD - eine Gefahr für Menschen mit Behinderung' im Zentrum des Abends. 
 
Das Publikum ist vielfältig: Privatpersonen sowie Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Inklusionsbereich, mit und ohne Behinderung. Sie haben sich aus dem Gebiet der Erzdiözese Freiburg und darüber hinaus zugeschalten.
Was sie alle vereint? Die Sorge und Wut über die politischen Sparpläne, die zum Teil schon spürbar sind.
Was sie antreibt? Inklusion zu schützen und weiter auszubauen, trotz aller gesellschaftlichen und politischen Widerständen.
Was zu tun ist? Sich vernetzten, laut und sichtbar werden, positive Inklusionsbilder und -erzählungen weitertragen, persönliche Lebensrealitäten deutlich machen…kurz um: gemeinsam eine starke Lobby für bzw. mit Menschen mit Behinderung und für Inklusion bilden.
Die konkrete Umsetzung, die nächsten Schritte?
Manches bleibt an dem Abend vage. Und trotzdem - der Abend ist wichtig. Er bringt Menschen aus Kirche und Gesellschaft zusammen. Es werden Adressen geteilt, es wird auf Veranstaltungen hingewiesen und sich gegenseitig bestärkt. Menschen setzen mit ihrer Teilnahme ein Zeichen: Es ist nicht egal, was gerade passiert. Menschenrechte, Teilhabe und Inklusion sind nicht verhandelbar.