Repair-Café
Wir leben in einer absoluten Wegwerfgesellschaft. Wenn etwas nicht mehr funktioniert wird es oftmals einfach ausgetauscht. Dabei tut es vielleicht einfach den Stecker zu tauschen oder etwas zu nähen. Ein Repair-Café bietet die Möglichkeit, defekte Alltagsgegenstände unter Anleitung von Anderen wie ehrenamtlichen Fachleuten selbst zu reparieren. Denn viele von uns wissen gar nicht wie man bestimmte Dinge selbst reparieren kann. Mit der gegenseitigen Hilfe bei der Reparatur könnt ihr Müll reduzieren, Wissen teilen und das Reparieren als nachhaltige Alternative fördern. Außerdem fördert ihr mit diesem Projekt den Zusammenhalt bei euch vor Ort und könnt über das Projekt Strukturen der Nachbarschaftshilfe entwickeln.
Personenzahl: 5-10 darunter Fachleute
Kosten: Mietkosten für den Raum, Werkzeuge und Materialien, evtl. Verpflegung, Werbungskosten (Flyer, Plakate)
Kosten: Mietkosten für den Raum, Werkzeuge und Materialien, evtl. Verpflegung, Werbungskosten (Flyer, Plakate)
Zeitaufwand: ca. 10-15 h verteilt über 3-4 Wochen
Durchführung: ca. 6-8 h pro Veranstaltung
Material
- Werkzeuge, Nähmaschinen, Ersatzteile, Tische, Stühle, Schilder, evtl. Snacks und Getränke
To do´s um das Projekt zu organisieren und durchzuführen (am besten Schrittweise)
- Ort finden: Geeigneten Raum mit ausreichend Platz und Stromversorgung organisieren
- Termin festlegen: Datum und Zeit bestimmen
- Fachleute gewinnen: Ehrenamtliche Reparaturhelfer*innen (Elektronik, Textil, Fahrrad usw.) ansprechen
- Werbung: Flyer, Plakate, Social Media und lokale Aushänge
- Material beschaffen: Werkzeuge, Ersatzteile und Verpflegung
- Organisation des Ablaufs: Empfang der Besucher, Reparaturstationen, ggf. Wartebereiche
- Durchführung: Aufbau, Reparieren, Verpflegung, Abbau
- Nachbereitung: Feedback sammeln, restliche Materialien verstauen
Unterstützung/Vernetzung
- Zusammenarbeit mit Umweltgruppen, lokalen Handwerksbetrieben, Vereinen und Stadtteilzentren. Werbung über soziale Netzwerke, Zeitungen und Schulen.
