Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) ist ein Modell, bei dem Verbraucher und Landwirte partnerschaftlich zusammenarbeiten. Die Teilhaber*innen finanzieren den Betrieb eines landwirtschaftlichen Hofes und teilen sich die Ernte. Außerdem leisten alle ihren Teil bei der Unterhaltung. SoLaWi ist eine Möglichkeit saisonales und regionales Gemüse zu konsumieren und die Gemeinschaft zu fördern.
Informiert euch darüber ob es ein solches Projekt bereits in eurer Gemeinde gibt und macht auf diese Aufmerksam. Außerdem könnt ihr durch einen organisierten Arbeitseinsatz die SoLaWi vor Ort unterstützen und im Gegenzug Produkte für euer Gemeindefest oder ähnliches erhalten. Vielleicht ist es auch eine Option eine eigene SoLaWi oder zu Beginn einen Gemeinschaftsgarten zu planen.
Solidarische Landwirtschaft
Personenzahl: 2-3
Kosten: Infomaterialien, Raum, Hof- und Produktionskosten werden gemeinschaftlich von den Mitgliedern getragen
Kosten: Infomaterialien, Raum, Hof- und Produktionskosten werden gemeinschaftlich von den Mitgliedern getragen
Zeitaufwand: ca. 10-12 h
Durchführung: ca. 4 h
Material
- Flyer, Informationsblätter, Plakate, Präsentationen, ggf. Mietkosten für Raum, Snacks/Getränke für Veranstaltungen
To do´s um das Projekt zu organisieren und durchzuführen (am besten Schrittweise)
- Kontakt mit Hof aufnehmen: Mit einer bestehenden SoLaWi oder einem Bauernhof in Kontakt treten
- Informationen sammeln: Material über das Konzept und die Mitarbeitsmöglichkeiten erstellen
- Werbung: Flyer, Plakate und Social Media zur Ankündigung der Infoveranstaltung nutzen
- Infoveranstaltung organisieren: Termin und Ort festlegen, Einladungen verschicken
- Mitgliedschaften organisieren: Möglichkeiten zur Mitarbeit und finanziellen Beteiligung klar kommunizieren
- Exkursion planen: Besuch auf dem Hof für Interessierte organisieren
- Nachbereitung: Feedback einholen und Interessenten in den weiteren Prozess integrieren
Unterstützung/Vernetzung
- Zusammenarbeit mit lokalen Landwirt*innen, Gärtnereien oder Märkten, um frische Zutaten zu bekommen. Werbung über Social Media, lokale Zeitungen und Netzwerke, z.B. Ernährungsgruppen oder Nachbarschaftsinitiativen.
