TrauerTheken
Trauer betrifft uns alle – früher oder später. Doch jeder Mensch trauert anders: in eigenem Tempo, mit eigenen Fragen, Ängsten und Bedürfnissen. Genau hier setzen die sogenannten „Trauertheken“ an.

Sieben davon gibt es bereits in der Erzdiözese Freiburg. Etwa in der kommunalen Gemeindebibliothek Obrigkeit, wo sich auf zwei Regalabteilungen rund 200 Medien zu Trost und Trauer finden – vom Kinderbuch bis zu wissenschaftlichen Werken der Trauerforschung. Denn: Zielgruppe sind nicht nur die hinterbliebenen Angehörigen selbst, sondern auch Menschen, die trauernde Menschen beruflich oder ehrenamtlich begleiten.
Die meisten Bücher sind mittlerweile Kinderbücher und werden von vielen Kindertagesstätten ausgeliehen. Jedoch reicht die Bandbreite über thematische Romane, Monografien sowie Bild-Karteien bis hin zu Videos und Hörbüchern.

Wer nicht gleich eine eigene Trauerthek anschaffen möchte, kann auf eine der rund 250 Katholischen öffentlichen Büchereien zugehen. Diese können für vier Monate eine TrauerThek-Medienbox ausleihen, die das Kirchliche Büchereiwesen im Bildungswerk bereitstellt.
