Irene Tokarski über "Novemberlicht"

Mitarbeitende und Engagierte des Bildungswerks erzählen, was sie lesen – und was sie daraus lesen. Irene Tokarski leitet das Bildungszentrum Gorheim. Sie stellt einen Kalender vor, der durch die dunklen Tage hilft. 
 
 

Was ich lese – und was ich daraus lese

 
Dr. Irene Tokarski, Bildungszentrum Gorheim
Dr. Irene Tokarski leitet das Bildungszentrum Gorheim
Ich habe für mich letztes Jahr das „Novemberlicht“ entdeckt und ganz gespannt auf die neue Ausgabe von diesem Jahr gewartet. Das liegt sicher auch daran, dass mich die Dunkelheit im November und Dezember besonders viel Kraft kostet. Aber im Dezember ist wenigstens schon Advent mit all seinen Kerzen und ab 21. 12. wird es ja schon langsam wieder heller…
 
Deshalb ist der November für mich hart: Novemberlicht von Marlene Fritsch und Angela Krumpen sagt mir in 30 Kapiteln (für jeden Tag des Novembers eines): „Du bist es, der die Welt erleuchtet.“ Und in Novemberlicht ist das kein typisch Weihnachtsspruch über Jesus, sondern stammt vom muslimischen Mystiker Rumi.
 
Wenn es um mich dunkel ist, ein Licht anzünden, sich etwas Nettes einfallen lassen und mit der kleinen Geste beitragen, damit die Welt ein bisschen heller wird. Ein Mutmachkalender mit wahren Geschichten, Rezepten und Ideen zu Trauer, Trost und Licht – genau da, wo es am meisten gebraucht wird – in der Dunkelheit.
 
 


Bildung ist Umblättern im Kopf


Der Bildungsherbst 2025 lädt dazu ein, innezuhalten, neue Gedanken zuzulassen und sich von Büchern, Vorträgen und Gesprächen inspirieren zu lassen. Mitarbeitende und Engagierte des Bildungswerks erzählen, was sie lesen – und was sie daraus lesen. Also wie Bildung ihr Leben, Denken, Fühlen, ihr Engagement und ihre Arbeit verändert.  
 

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